Musik in Auschwitz
Musik im Konzentrationslager Auschwitz
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ToggleWie, da gab es Orchester? Wie, da wurde Mozart gespielt? In den Konzentrations- und Vernichtungslagern der Nazis gehörten Musik und Theater zum Alltag. In Theresienstadt führten Kinder 55 Mal die Oper "Brundibar" auf. Ausschnitte der Oper verwendeten die Nazis in ihrem Propagandafilm über Theresienstadt. Hans Krása, der Komponist, und fast alle Aufführenden wurden anschließend in Auschwitz ermordet. Ebenso erging es den jüdischen Kabarettisten, die vor der Deportation nach Auschwitz im Übergangslager Westerbork Vorstellungen für Gefangene, die Lagerleitung und sogar Publikum aus den umliegenden Ortschaften organisieren durften.
Die Nazis missbrauchten die Musik und Theater in den Konzentrationslagern als Instrumente der Täuschung, der Machtausübung und der Folter. Mit Musik wurde falsche Hoffnung geschürt. Sie simulierte eine Normalität, die es nicht gab, verschleierte die Vernichtung und nährte die Illusion, dass ein Überleben möglich sein könnte.
Ständig den musizierenden Lagerkapellen ausgesetzt, wurden Gefangene zermürbt, diszipliniert und gedemütigt. Gefangene, die ein Instrument beherrschten oder singen konnten, durften aber auch hoffen, zu überleben. Musik konnte auch Identität und Zusammenhalt stiften, wenngleich die Berichte von Überlebenden darüber auseinandergehen. Wer heimlich sang – traditionelle jiddische Lieder, Lieder der Sinti und Roma, Lieder aus dem Widerstand – verwandelte Musik auch in einen Akt der Selbstbehauptung und des Widerstandes gegen die Entmenschlichung. Doch all das blieb im Schatten einer verordneten Musikpraxis der SS.
In fast allen Konzentrations- und Vernichtungslagern der Nazis gab es Gefangenenorchester und Lagerkapellen. Einige davon wurden zu regelrechten Prestigeobjekten der Lagerleitung, die sich ihrer willkürlich bediente. Gefiel es der Lagerleitung aus einer Laune heraus, zwangen sie die Gefangenen bis zum Umfallen zu singen und zu tanzen. Das Orchester spielte dazu. Josef Mengele ließ sich Opernarien, bevorzugt aus Madame Butterfly, vorsingen, um zu entspannen. Lagerführer Schwarzhuber bestellte sich Musiker zu seinen ausschweifenden Geburtstagsfeiern. Maria Mandl, berüchtigte Oberaufseherin im Frauenlager Auschwitz-Birkenau, verschaffte sich mit einem eigenen Frauenorchester Ansehen bei der SS.
Da spielt Musik – wie schlimm kann es schon sein
Zu erfahren ist das aus den Erinnerungen der Menschen, die das Lager überlebten. Ob sie Walzer und Marschmusik spielen oder hören mussten – immer wurde die Musik gegen sie eingesetzt. Musik war das Mittel der Nazis, um den Häftlingen die ständige Bedrohung durch die übermächtige SS im Bewusstsein zu halten (Milan Kuna, Musik an der Grenze des Lebens, 1993).
Orchester und Kapellen wurden angefordert zu Festen, Saufgelagen und wenn sich Besuch aus Berlin ankündigte. Beethovens Fünfte, auf Befehl. "Im Prater brühen wieder die Bäume" unter rauchenden Schornsteinen. Die Männerorchester von Auschwitz I, Auschwitz II Birkenau und das Birkenauer Frauenorchester spielten die Begleitmusik zu Appellen, zu Hinrichtungen und zur Zwangsarbeit:
Jeden Morgen und jeden Abend mußten (sic) wir am Tor stehen und spielen, wenn die Häftlinge zur Arbeit marschierten oder zurück kamen. Wir lieferten sozusagen die Begleitmusik zu dem zynischen Motto "Arbeit macht frei" (…) Für uns als Musikerinnen war es besonders schlimm, daß wir nach einigen Wochen abkommandiert wurden, um am Tor zu stehen und zu spielen, wenn neue Züge kamen. Wir wußten, daß die vielen Menschen, die aus den Waggons strömten, in den Gaskammern enden würden, und mußten ihnen bei ihrer Ankunft in Auschwitz fröhliche Musik vorspielen. Sicher haben viele von ihnen gedacht, wo Musik gemacht wird, kann es nicht so schlimm sein. (Esther Bejerano, Man nannte mich Krümel, Auschwitz-Komitee in der Bundesrepublik e. V., 1991)
Vor dem Ausgangstor, rechts gegenüber dem Orchester, bereiteten die SS-Männer eine besondere Schau für die Häftlinge vor. Auf Spaten gestützt standen oder besser hingen wie die Vogelscheuchen die Leichen der auf der Flucht erschossenen Häftlinge, massakriert, mit Lehm und geronnen Blut besudelt. (…) Das Orchester spielte einen Marsch. (Wieslaw Kielar, Anus Mundi - Fünf Jahre in Auschwitz, 1994)
Nichts anderes als tägliche Zwangsarbeit fürs Überleben
Als zynische Vorzeigeprodukte einer ehrgeizigen Lagerleitung waren die Orchestermitglieder zwar besser untergebracht und erhielten besseres Essen, auch waren die Musikerinnen des Frauenorchesters ganz von körperlicher Zwangsarbeit befreit, um üben zu können. Vor der Vernichtung geschützt waren sie aber nur, solange sie physisch und psychisch in der Lage waren, musikalische Leistung zu erbringen. Der Schutz durch die Orchestermitgliedschaft war temporär und prekär, war auch Zwangsarbeit.
In den Orchestern spielten politische Gefangene und jüdische Musikerinnen und Musiker (Geschichte und Zusammensetzung der Orchester sind im PDF auf dieser Seite unten dargestellt). Für jüdische Mitglieder war die Orchesterzugehörigkeit überlebensentscheidend. Sich dessen bewusst, trieb in der Birkenauer Musikbaracke die Wiener Violinistin und Dirigentin Alma Rosé das Frauenorchester täglich zur musikalischen Höchstleistung an. Eine Operettenarie, die "der Mandl“ gefiel, sicherte ihnen die nächste Mahlzeit und die Aussicht auf einen weiteren Tag Leben.
Das berichten aus Perspektive der Männerorchester auch der polnisch-französische Komponist Szymon Laks und der später als Ghetto-Swinger bekannt gewordene Jazzmusiker Coco Schumann in ihren Erinnerungen. Laks sollte bis zum Kriegsende das Männerorchester Birkenau als Dirigent leiten.
Before me rose an endless row of cement pillars whose tops were bent in my direction. These pillars were connected with parallel rows of electrified barbed wires, but the wires no longer tempted me. The violin I was holding would be my protective shield. (Szymon Laks, Music of Another World, 1989/2000)
Die Bilder, die ich in jenen Tagen sah, waren nicht auszuhalten, und doch hielten wir sie aus. Wir spielten Musik dazu, ums nackte Überleben. Wir machten Musik in der Hölle. (Coco Schumann, Der Ghetto-Swinger, 1997)
Die beiden Seiten der Musik in Auschwitz
Einerseits war die Mitgliedschaft in einem der Orchester oder eine besondere musikalische Fähigkeit eine Möglichkeit, das Lager zu überleben. Wenige konnten auch ihre Angehörigen retten. Cellistin Anita Lasker gelang es als Mitglied des Frauenorchesters, ihre Schwester Renate vor dem Tod in der Gaskammer zu beschützen. Anita Lasker-Wallfisch (geb. 1925) ist heute die letzte noch lebende Musikerin des Frauenorchesters von Birkenau. Ihre Schwester Renate Lasker-Harpprecht ist Anfang 2021 verstorben.
Es ist allerdings umstritten, ob Musik wirklich den Überlebenswillen der Gefangenen stärken konnte. Wer unter existenziellem Zwang Musik ausübt oder Musik hören muss, wer weiß, dass Aufhören den Tod bringen kann, nimmt Musik vermutlich nicht als jene tröstende oder rettende Kraft wahr, die wir ihr heute aus sicherer Distanz gerne zuschreiben.
In seinen Erinnerungen widerspricht Szymon Laks jenen transzendentalen Wirkungszuschreibungen von Adam Kopycínski, der zur gleichen Zeit das überwiegend mit nichtjüdischen Musikern besetzte Männerorchester des Stammlagers Auschwitz I dirigierte und der Lagermusik nach Kriegsende eine spirituell-tröstende Wirkung zuschreibt.
In der polnischen medizinischen Fachzeitschrift Przegląd Lekarski erinnert sich Kopycínski so (Ausgabe 1, 1977):
Thanks to its power an suggestiveness, music strengthened in the camp listeners what was most important - their true nature. (zitiert nach Laks, 2000: 117)
Laks schreibt dazu:
Were or were not music and songs factors in the 'mental self-defense of prisoners'. It’s difficult to make a judgement in the name of millions of people who passed through the Hitlerite camps, whether they died or came out with their lives. (2000: 116/117)
Und weiter:
In any case, I never even once met a prisoner whom music perked up and encouraged to survive. The motto of the starving was: eat, eat, eat … (2000: 118)
Hermann Langbein, Menschen in Auschwitz
Alma Rosé: Dirigentin und Lebensretterin
Alma Rosé blieb selbst in Auschwitz mit ganzer Seele Künstlerin. Sie hat aus der Frauenkapelle ein Orchester gemacht, auf dessen Programm Verdi und Chopin, Strauss und Tschaikowski standen. Unerbittlich instrumentierte und probte sie. Stets suchte sie neue Noten und Instrumente. Sie «dirigiert ruhevoll, als sähe sie nichts um sich her. Sie ist beherrscht, ihre graziösen Bewegungen scheinen nur der Musik hingegeben», schreibt Seweryna Szmaglewska. Alica Jakubovic, die als Lagerläuferin bei Proben zuhören konnte, versichert, dass sie nie Musik so geliebt hat wie damals, als Alma Rosé gespielt hat. Manea Svalbovä findet für ihre Freundin Rosé folgende Worte: «Sie lebte in einer anderen Welt. Ihre Liebe und ihre Enttäuschung, Leid und Freude, ihre ewige Sehnsucht und ihr Glauben, das bedeutete ihr die Musik, die hoch über der Lageratmosphäre schwebte.» – «Sie war nicht nur eine berühmte Künstlerin, sondern auch eine wunderbare Kameradin», bemerken Laks und Coudy.
(…)
Obwohl Alma Rosé in einer wesentlich weniger günstigeren Position war als ihr Kollege im Stammlager, der polnische Küchencapo Nierychlo (Anm. mpl, Vorgänger von Adam Kopycìnski), hat sie nicht so servil wie er um die Gunst der Lagerführung geworben. Im Gegenteil: Es kam vor, dass sie bei einem Konzert mitten im Stück abklopfte, weil sich SS-Aufseherinnen laut miteinander unterhielten und lachten. Als sie von Freundinnen aufmerksam gemacht wurde, dass sie deswegen bestraft werden könne, erwiderte sie lediglich: «So kann ich nicht spielen.» Die Aufseherinnen haben diese Rüge des Häftlings Rosé still zur Kenntnis genommen.
(Hermann Langbein, Menschen in Auschwitz, 1999: 193/194)
Musik in Auschwitz: Video und Interaktives PDF
Unten seht ihr ein Video und ein interaktives PDF, das ich kürzlich für ein kleines Projekt angefertigt habe.
Schaltet den Ton zum Video an. Die Musikauswahl wird euch befremden, es ist die Musik, die in Auschwitz gespielt wurde. Überlegt für euch selbst: Unter welchen Umständen könnt ihr Musik genießen? In welchen Situationen greift ihr gerne zum Instrument? Wie muss Musik beschaffen sein, um euch zu trösten und stärken? Wann aber bereitet Musik euch körperliches und seelisches Unbehagen? Wann möchtet ihr euch die Ohren zuhalten? Wann könnt ihr Musik nicht aushalten?
Lest euch auch das PDF durch, folgt den Links zu weiteren Inhalten. Besonders empfehlen möchte ich euch den Link zur BBC-Aufnahme von Anita Lasker-Wallfisch gleich nach ihrer Befreiung in Bergen-Belsen und die Aufnahme von Johann Sebastian Bachs Doppelviolinkonzert in d-Moll, gespielt von Alma und Arnold Rosé.
Ihr dürft das PDF gerne nutzen, euch dazu austauschen und es teilen. Über Feedback freue ich mich natürlich.
Bilder auf dieser Seite, im Video und im PDF: Österreichische Nationalbibliothek, Gedenkstätte Auschwitz, Adobe Stock, Canva, Frederick Wallace by Unsplash, William Warby by Unsplash
Das PDF steht unter CCC-Lizenz und darf gerne zu den angegebenen Bedingungen für nichtkommerzielle Zwecke und unter Nennung meines Namens geteilt werden.
Zeitleiste Musik in Auschwitz © 2025 by Michaela Paefgen-Laß is licensed under CC BY-NC-SA 4.0
Anmerkung zur Musik im Video:
Gabriele Knapp dokumentiert in ihrer Dissertation "Das Frauenorchester in Auschwitz. Musikalische Zwangsarbeit und ihre Bewältigung" (Hamburg, 1996) das Repertoire des Frauenorchesters. Gespielt wurden Schlager wie „Nur nicht aus Liebe weinen" und „Im Prater blüh’n wieder die Bäume" (Feministische Studien 1/96)). Letzterer stammt von Robert Stolz, den die Nazis hofiert und 1941 ausgebürgert hatten. Stolz hatte das Regime abgelehnt und war 1938/39 von Wien zunächst nach Paris, 1940 weiter in die USA emigriert. Ob die Musikerinnen in Birkenau davon wussten, nicht belegt. Aber es ist denkbar, dass er für manche von ihnen mehr war als Begleitmusik, nämlich passiver Widerstand.
Mein persönlicher Hintergrund
Meine Magisterarbeit im Fach Musikwissenschaft habe ich mit einer Arbeit über nationalsozialistische Ideologien in der Oper zwischen 1933 und 1945 abgeschlossen. Im Zuge der Recherchen über die Musik in den Jahren des Naziterrors habe ich damals, Anfang der 1990er Jahre, erstmals mehr über die verordnete Musik und das befohlene Kulturleben in den NS-Lagern erfahren. Man muss wissen: Die Nazis haben ihr gesamtes Terrorregime mit einem Soundtrack aus Wagneropern, Märschen, Walzern und Kampfgesängen unterlegt. Kein Aufmarsch, keine Rede, kein Verbrechen ohne Musik.
Direkt nach dem Magister-Abschluss an der Frankfurter Goethe-Universität fing ich an, für meine Doktorarbeit an der Frankfurter HfMDK über Musik im Konzentrationslager Auschwitz und ihre Funktionen zu forschen. Etwa zeitgleich arbeitete die Musikwissenschaftlerin Gabriele Knapp an ihrer Promotion "Das Frauenorchester in Auschwitz – Musikalische Zwangsarbeit und ihre Bewältigung". Ich erinnere mich an einen sehr freundlichen Briefwechsel und hilfreichen Austausch mit ihr.
Es war die Zeit, in der Schindlers Liste in den Kinos lief und Claude Lanzmanns Dokumentarfilm Shoah aus dem Jahr 1985 auf Arte gezeigt wurde. Die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz jährte sich am 27. Januar 1995 zum 50. Mal und ich erhielt, damals in Kiel lebend, die Gelegenheit, bei verschiedenen Veranstaltungen Kontakt zu Zeitzeugen und Überlebenden von Verfolgung und Gefangenschaft aufzunehmen. Es waren die Jahre, in denen viele Überlebende anfingen, über ihre Erlebnisse zu sprechen.
Etwa ab Mitte der 1980er Jahre hatte die Oral History auch in Deutschland an Bedeutung gewonnen. In der Gedenkstätte Bergen-Belsen sind heute Interviews von über 450 Überlebenden zu hören, die seit 1999 aufgezeichnet wurden. In Schulen sprachen Zeitzeug*innen mit jungen Menschen über Verfolgung, Gefangenschaft und Vernichtung ihrer Familien.
Ich selbst habe die Promotion gegen die Journalistenschule getauscht, mein Thema aber niemals aus den Augen verloren. Anita Lasker-Wallfisch wird in diesem Sommer 100 Jahre alt, Margot Friedländer ist in diesem Frühjahr mit 103 Jahren verstorben. Geschichte kann sich wiederholen, die Stimmen, die uns daran erinnern können, warum das nicht geschehen darf, werden immer leiser und drohen bald ganz verstummt zu sein. Es braucht neue Formen des Erinnerns und Gedenkens, denn 80 Jahre nach Kriegsende sind Antisemitismus, Rassismus, Ausgrenzung und Nationalismus wieder da.
Kürzlich habe ich in mein Exposé, meine ersten Seiten und meine Recherchen geschaut. Ich war damals gerade Mitte zwanzig. Was mich antrieb, waren die psychologischen und soziologischen Aspekte der Musik in Auschwitz. Konnte Musizieren die Resilienz und den Überlebenswillen stärken, Gemeinschaften bilden und Momente des Widerstands, etwa durch traditionelle Gesänge oder das Spielen verbotener Musik, erzeugen?
Die Forschung hatte sich seit den 1980er Jahren vorwiegend der Entstehung der Kapellen, dem gespielten Repertoire sowie der in den Lagern entstandenen Musik gewidmet. Ich wollte mich mit Musik als Mittel zur psychischen Selbstverteidigung beschäftigen. Heute wissen wir dank der vielen Zeitzeugenberichte so viel mehr. Mein Ansatz erscheint mir jugendlich-naiv. Ich bin mir mittlerweile fast sicher, dass dieser Forschungsansatz mich nicht sehr weit gebracht hätte. Das Weitergeben von Liedern und Melodien stärkte den sozialen Zusammenhalt jenseits der Kontrolle der SS. Aber, die nachträgliche Deutung von Musik als Widerstand ist oft auch eine Projektion von außen.
Es gibt noch immer Forschungsbedarf. Die Musik im Lager der Sinti und Roma ist meines Wissens nach wie vor nicht aufgearbeitet. Was auch daran liegt, dass kaum Unterlagen und Dokumente vorhanden sind. Auch wenn die Nazis den Massenmord bürokratisch organisierten und verwalteten, wurden Sinti und Roma in allgemeinen Kategorien erfasst, ohne systematische Dokumentation. Auch lässt sich durchaus eine Forschungsvernachlässigung feststellen. Dass im "Familienlager" BIIe auch Musik gespielt wurde, ist zwar bekannt, aber von der Musikwissenschaft im Gegensatz zu den mittlerweile gut dokumentierten Männer- und Frauenorchestern in Auschwitz nicht systematisch erforscht. (Stand: Sommer 2025)











