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Jeff Buckley

Verschwunden in der Nacht

Heute vor 15 Jahren ist Jeff Buckley mit gerade einmal 30 Jahren gestorben. Mitten in der Arbeit für sein neues Album “My Sweethart, The Drunk”, vom dem Kritiker sagen, es hätte eine Platte im Ausmaß von Sgt. Pepper’s werden können. Es wird nie wirklich aufgeklärt werden können, was den jungen Sänger und Songwriter antrieb, sich mitten in der Nacht gedankenverloren immer tiefer in das Wasser des Wolf River treiben zu lassen.  So bleibt er der Erinnerung  als ein rätselhafter junger Künstler im Leben wie im Tod. Für sein einziges  Album “Grace”  erhielt Jeff Buckley 1995 den begehrten französischen “Grand Prix International Du Disque” – vor ihm haben Stars wie Bob Dylan, Bruce Springsteen, Leonard Cohen, Yves Montand, Edith Piaf und Jacques Brel diese Auszeichnung entgegen genommen. “Künstler sollen die Schnauze halten und auf genau das hören, was von Innen kommt…” “Grace” beinhaltet zum Sterben schöne und zeitlose Musik: melancholisch, außergewöhnlich, voller Sehnsucht und tief bewegend. Jeff Buckley muss man zuhören, sich ganz auf seine einzigartige Musik einlassen. Manchmal ist es anstrengend,  seine Lieder zu genießen. Und …