Alle Artikel mit dem Schlagwort: Paefgen-Laß

Clowns

Dr. Schnipsel und Maus Charly kommen bei „Lachverstopfung“

Der Einsatz von Clowndoktoren an der Uni-Kinderklinik tröstet kleine Patienten nicht nur bei Langeweile „Hallo liebe Clowndoktoren, ich heiße Louisa und liege auf Zimmer 11. Leider muss ich noch bis Samstag hier bleiben, dabei ist mir doch so langweilig. Meine Mama ist auch schon total genervt, weil ich nicht mehr mit ihr spielen mag. Bitte besucht mich, damit wir lustige Seifenblasen pusten und zusammen tanzen können.“ Mit Seifenblasen gegen Krankenhaustraurigkeit Louisa ist Patientin der Uni-Kinderklinik in Mainz. Ruhig im Bett liegen zu bleiben ist für das aktive Mädchen schwer, die Abwechslung, die die Mama ihr bieten kann beschränkt sich auf Vorlesen und Gesellschaftsspiele spielen – im Alltag eine Höhepunkt, wird das dem Kind nach einigen Tagen Krankenhausaufenthalt auch langweilig. Aber Luisa weiß sich zu helfen und diktiert ihrer Mama einen Brief an die Clowndoktoren. Sie hat gehört, dass die Clowns gerne kranke Kinder besuchen, wenn man sie darum bittet. Seifenblasen in homöopathischen Dosen gegen Lachverstopfung hat Dr. Hugo Schnipsel natürlich immer dabei, wenn er das Zentrum der Kinder- und Jugendmedizin an der Universitätsmedizin Mainz betritt. …

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Wenn Mama und Papa arbeiten möchten

Mainzer Familien benötigen moderne Betreuungskonzepte Gerne scharen sich die Kleinsten in den Mainzer Kindergärten nachmittags um Annelie Sieben, wenn diese ihnen aufmunternd zuruft „Augen zu, Ohren auf, Pony hoch“ und nach einem Buch greift. Die rüstige und engagierte Endsechsigerin ist eine von vielen Vorlesepaten der Stiftung Lesen, die nachmittags ehrenamtlich in den Kindergärten der Stadt Mainz das vermittelt, was in Familien heute kaum noch praktiziert werden kann: Die Oma nimmt sich Zeit und liest vor. Aber auch die Vorleseoma profitiert: „Ich habe keine Enkelkinder und halte so den Kontakt zur jüngsten Generation, die Kinder geben mir viel“. Herausforderung Beruf und Kind Die Zeiten, in denen Kinder mit Eltern und Großeltern auf engsten Raum lebten, in denen für Betreuung und Unterhaltung rund um die Uhr gesorgt war, sind längst passé. Moderne Großeltern sind aktiver als früher oder leben weit entfernt, bei vielen Elternpaaren sind beide berufstätig. Eine Herausforderung, der sich Eltern und Kinder wie auch der Gesetzgeber stellen müssen. „Heute ist es möglich, dass in Familien beide Elternteile nach der Elternzeit wieder sehr früh in den …